Private Arztpraxis
Die digitale MFA
- Vor der Vorsorge füllt die Patientin Anamnese und Einwilligungen digital aus. Die Ärztin sieht auf einer Seite, was sich seit dem letzten Besuch geändert hat, statt die halbe Stunde mit Bögen zu verbringen.
- Termine aus Doctolib landen von selbst in der Praxissoftware. Wird ein Platz frei, schreibt sie die Warteliste an.
So läuft es im Detail
Ausgangslage: Zwei Personen am Empfang, drei Arbeitsplätze. Eine Vorsorge dauert 60 Minuten, die Hälfte davon ging für Bögen und Organisation drauf. Termine wurden von Hand aus Doctolib in die Praxissoftware übertragen, auf dem Anrufbeantworter lagen rund 100 Nachrichten.
- Befunde stellt sie nach Freigabe der Ärztin geschützt im Patientinnen-Portal bereit. Die Nachfrage am Telefon entfällt.
- Aus rund 100 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter wird eine sortierte Rückrufliste mit Anliegen, Geburtsdatum und Medikament.
- Folgerezepte bereitet sie vor, wenn dasselbe Präparat schon verordnet war und die Vorsorge erfüllt ist.
- Auf Mails schreibt sie Antwortentwürfe, Faxe kommen als Mail an.
Beim Menschen: Ärztin und Team geben frei: jedes Rezept, jede Antwort, jeden Befund. Medizinische Auskünfte gibt die digitale MFA nicht.
Im Einsatz seit Dezember 2025


